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wichtige Voraussetzungen,

damit sich Hund und Halter wohlfühlen

 

 

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Auf der Seite der Bearded Collies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vor die Anschaffung

haben die „Beardie-Götter“ eine Reihe von Überlegungen gesetzt,

denn einen Hund adoptiert man auf Lebenszeit –

erst recht einen Beardie, der bei einem Besitzerwechsel sehr leiden würde.

 

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Wir bitten alle Welpen-Interessenten dringend,

sich für die folgenden Fragen Zeit zu nehmen.

Nach Möglichkeit sollen ALLE Voraussetzungen erfüllt werden.

Wenige Abweichungen sind tolerierbar,

sofern sie nicht allzu gravierend sind.

 

Bitte die PDF-Version des Fragebogens ausdrucken

und alle Punkte mit der ganzen Familie durchsprechen.

 

 

 

linie pfoten linie pfoten

 

 

Eignungstest:

Können die Ansprüche eines Bearded Collies erfüllt werden?

 

Der Hund ist ein Familienmitglied.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Kommt es für Sie auf gar keinen Fall in Frage, den Hund wieder „abzuschaffen“? Es gibt leider viele Familien, in denen ein Beardie in den ersten ein, zwei Jahren „hip“ ist und dann nur noch ein lästiges Anhängsel. Beardies haben eine sehr sensible Seele und leiden oft ganz schlimm, wenn sie ihre Familie verlassen müssen.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Wenn größere Veränderungen im Leben anstehen, z. B. Umzug, Hochzeit, Geburt eines Kindes usw.: Darf der Beardie auch dann bleiben?

Falls eine Trennung vom Partner bzw. eine Scheidung absehbar ist, schaffen Sie sich bitte keinen Hund an, damit ihm bei der Trennung nicht das Herz bricht!

 

 

Ein Bearded Collie will beschäftigt sein.

Er braucht viel geistige und körperliche Anregung.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Kann sichergestellt werden, dass ein lebhafter, recht bewegungsfreudiger, aktiver, intelligenter Hund körperlich und geistig ausgelastet wird?

Wenn nicht, kann er sich traurig zurückziehen und evtl. aus Frust Dinge zerstören.

Senioren sind mit dem Bewegungsdrang und der Kraft eines Bearded Collies manchmal überfordert.

 

morgan Frisbee

Wirst du wirklich immer Zeit für mich haben?

 

 

Gut erzogen,

kann ein Mensch der beste Freund eines Hundes sein.

Corey Ford ___________________________________

 

 

Das Aussehen
ist relativ unwichtig.



 

 

 

 

Ein gesunder, standardgerechter Beardie

verlangt Tag für Tag mindestens zwei Spaziergänge, insgesamt mindestens 2 Stunden, ein Leben lang.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Können Sie ihm das ca. 15 Jahre lang bieten, zusätzlich zu den Pflegestunden, die auch geleistet werden müssen?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Sind Sie körperlich dazu in der Lage – auch noch in einigen Jahren?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Sind ungefährliche Freilaufflächen jeden Tag erreichbar?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Bleibt auch noch Zeit für mindestens eine Stunde Spielen und Schmusen pro Tag?

 

 

dünen - AS,Ch

Ein Beardie möchte sich täglich „auspowern“.

 

Ein artgerecht gehaltener Bearded Collie

bringt viel Schmutz ins Haus und auch ins Auto.

Er passt nicht zu zarten Blusen, weißen Hosen, Stöckelschuhen, Federboas,

hellen Möbeln und Luxusautos.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Können Sie mit allerlei Schmutz leben?

Auch wenn die Kinder noch so sehr versprechen mitzuhelfen: Das Saubermachen bleibt doch letzten Endes an der Hausfrau hängen. Ist sie damit einverstanden?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Können Sie auf empfindliche Kleidung verzichten?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Fühlen Sie sich bei langen Spaziergängen in Wanderschuhen wohl?

 

Beardie im Wasser

Auch so muss ein Beardie mal aussehen dürfen.

 

 

Aparter Pfotenlook

Aus dem Bericht einer frischgebackenen Beardie-Besitzerin:

 

Wenn ich ihn nicht zweimal am Tag über die Wiesen brettern lasse, zerlegt er mir daheim die Bude. Zum anderen springt er mir jeden an, der ihm entgegenkommt oder der das Haus betritt. Da half bisher kein Ignorieren, kein Wegdrehen (dann springt er eben in den Rücken). Ich versuche momentan nur, ihn sofort abzulenken. Die Leute, die uns bisher gerne besucht haben, haben sich auf ein paar Hartgesottene reduziert und selbst die betreten das Haus nur noch in auffällig dunkler und praktischer Kleidung (Strick ist out). Es ist eben nicht jedermanns Sache, mit einem aparten Pfotenlook rumzulaufen.

 

... da zeigt sich schnell,

wer wirklich ein Freund der Familie ist.

Ein noch kaum erzogener Junghund

kann die Nerven ganz schön auf die Probe stellen.

Bei konsequenter Erziehung bleibt das natürlich nicht so.

 

 

 

 

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Selbst bei einem nicht sehr lang/üppig behaarten Beardie vom alten Typ muss man mit 1 Stunde Körperpflege pro Woche rechnen (Bürsten, Zahn- und Ohrenpflege, Zecken suchen usw.).

Die Pflege von überzüchteten Beardies mit viel Fell erfordert erheblich mehr Zeit. Viele der heute üblicherweise angebotenen Bearded Collies werden jeden Tag 1-2 Stunden gebürstet, weil ihr üppiges Haar sehr schnell verfilzt.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Haben Sie genügend Zeit für die Pflege des Hundes?

Bei Zecken- und Flohbefall kann es sehr viel länger dauern. Die Zeit für den Pflegeaufwand geht der Familie für andere Aktivitäten verloren (Kinder!).

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Ekeln Sie sich nicht davor, Flöhe und Zecken zu entfernen – und außerdem Ohren zu reinigen, Zahnstein wegzukratzen, Erbrochenes aufzuheben und bei Durchfall den Po des Hundes abzuwischen?

All das gehört zu einem Hundeleben.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Haben Sie Freude an der Fellpflege?

Das Bürsten muss man wirklich mögen. Die Unterwolle eines Beardies vom alten Typ ist nach etwa 6 Wochen ohne Pflege genauso verfilzt wie innerhalb einer Woche bei einem überzüchteten Beardie mit üppigem Fell.

Menschen mit Rückenschmerzen sollten auf einen Beardie verzichten, denn das lange Stehen und Sitzen am Pflegetisch, mit kräftigen Bürst- und Kämmbewegungen, kann sie sehr schnell überfordern – ebenso wie aktionsreiche Spaziergänge.

 

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Ob kleiner Ausflug oder große Reise –

der Beardie möchte immer mit von der Partie sein.

 

Der Beardie braucht den Kontakt zum Menschen.

Viele dieser Hunde folgen ihren Menschen tagtäglich von Zimmer zu Zimmer

(Hütehund: die „Herde“ im Blick behalten).

Beardies mögen nicht gern allein sein.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Können Sie es akzeptieren, dass der Hund sehr anhänglich ist?

Er folgt seinen Menschen bis ins Bad – und das ist bei Bearded Collies kein „Kontrollverhalten“, wie manch ein Hunde-Experte meinen wird.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Ist klar, dass man ihn aus diesem Grund nie lange allein lassen darf (max. 4 Stunden – ein Halbtagsjob bedeutet: zu lange!)?

Wenn beide Partner arbeiten gehen und der Hund viel zu oft und zu lange daheim herumliegen würde, sollte man auf ihn verzichten.

 

 

Stilles Leiden

bei stundenlangem Alleinsein wird von den Besitzern häufig mit „Er wartet so brav“ beschrieben, sogar auch noch stolz: „sogar 7 Stunden!“  Dem Hund steht dabei oft die ganze Zeit über weder Futter noch Wasser zur Verfügung, weil er ja nicht nach draußen kann und man Urin und Kot nicht in der Wohnung haben will. So etwas hat mit Tierliebe nichts zu tun, das ist Folter!

Selbst wenn der Hund nichts trinken kann, muss es ihm möglich sein, spätestens nach 4 Stunden seine Blase zu entleeren, damit es nicht zu organischen Problemen kommt.

 

Wenn ein Hund nicht zu den Lebensumständen passt,

ist es die größere Tierliebe, auf ihn zu verzichten!

 

 

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Sind die Kinder bereit, mit dem Hund zu spielen?

Der Beardie möchte mitmachen, nicht zuschauen (z. B. beim Ballspielen).

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Wenn am Wochenende etwas mit den Kindern unternommen wird, darf der Hund dann mit?

In Freizeitparks sind Hunde meist verboten bzw. sie fühlen sich dort nicht wohl (viel Lärm, viele Menschenbeine). Können Sie dem Hund zuliebe darauf verzichten?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Ist klar, dass ein Bearded Collie – ganz wichtig! – im Urlaub immer mit von der Partie sein muss?

Das Urlaubsziel muss so gewählt werden, dass auch der Hund Freude hat. Am Badestrand sind Hunde meist verboten. Tierpension kommt nicht in Frage! Viele Beardies leiden schon Höllenqualen, wenn sie nur für wenige Stunden in fremde Hände gegeben werden.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Dass ein Beardie erst recht nicht zum einsamen Wachhund im Zwinger oder allein auf einem Grundstück taugt, versteht sich von selbst für alle, die bis hierher gelesen haben. Auch eine Ausbildung zum Schutzhund (erlernte Aggressivität) kommt auf keinen Fall in Frage.

 

 

 

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Wandern in den Bergen ist eine gute Idee für Urlaub mit Beardie.

Gute Erfahrungen wurden mit dem Wohnmobil gemacht.

Damit braucht man nicht einmal Campingplätze anzusteuern (jeder Hund kostet dort extra). Die tägliche Abwechslung beim Reisen – nur durch gemäßigte Klimazonen! – ist ganz nach dem Geschmack eines Bearded Collies.

Beliebt sind auch Ferienhäuser an der französischen Atlantikküste, mit gut eingezäuntem Garten.

… mehr

 

 

 

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Nur wenn man bereit ist,

sich nach den Bedürfnissen des Hundes zu richten,

bleibt er so glücklich.

 

Der Beardie springt gern und kann hoch springen.

Er buddelt auch gern.

Das Schönste für einen Beardie ist es, draußen zu sein. Ein Garten ist fast ein Muss, denn kaum ein Besitzer hat die Zeit, dem Hund so viele Spaziergänge in der Natur zu bieten, dass der vierbeinige Naturbursche zufrieden ist. Im Garten kann man den Hund auch mal allein lassen (mit freiem Zugang zum Haus und zur Familie!). Damit dies gefahrlos ohne Aufsicht möglich ist, müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Sie sind zum Schutz des Hundes notwendig, damit er nicht auf die Straße läuft, wo er leicht unter die Räder kommen könnte. Bei Hündinnen, die eher „hoftreu“ sind als Rüden, dient der hohe Zaun auch der Abwehr von Verehrern – damit man nicht plötzlich mit einem Wurf junger Hunde dasteht. Niemand sollte sich darauf verlassen, dass der eigene Hund nicht wegläuft! Auch Tierfänger nutzen die Gelegenheit, niedrige Zäune zu überwinden (Versuchslabor!).

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Kann der Garten mindestens 1,80 m hoch eingezäunt werden?

Beim  Gemeindeamt nach den örtlichen Vorschriften fragen! Falls dies nicht möglich ist und ein Zaun von 1,50 m Höhe reichen muss, raten wir dringend, dem Hund nicht das Springen beizubringen (Hundesport). Er darf gar nicht wissen, dass er den Zaun überwinden könnte.

Das Einzäunen des Gartens kann einen großen finanziellen Aufwand bedeuten. Man kann auch einen Teil des Gartens einzäunen, am besten so, dass dieser Teil nicht an die Straße grenzt (Menschen werfen häufig Müll über Zäune, womöglich auch Giftköder).

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Sind Sie bereit, den Bodenabschluss des Zauns buddelsicher zu machen (Kaninchendraht in Richtung Garten eingraben oder rundum einen Betonplattenabschluss verlegen)?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Sind ein paar gebuddelte Löcher im Garten nicht so schlimm?

Wer seine Prachtbeete liebt, sollte noch einmal gründlich nachdenken, ob er einem Beardie zugestehen kann, beim fröhlichen Spielen über die Beete zu toben, z. B. beim Apportieren eines Spielzeugs. Der Hund kann zwar lernen, gewisse Grenzen zu akzeptieren, aber es ist ab sofort sein Garten, seine Spielwiese (wer das nicht glaubt, wird es erleben). Ein paar Blumen dürfen nicht so wichtig sein wie die Lebensqualität des Hundes.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Von Pflanzen im Garten, die einem Hund gefährlich werden können, wenn er daran knabbert, muss man sich trennen (z. B. Liguster, Efeu, Eisenhut, Tulpenzwiebeln … die Liste ist lang!). Giftpflanzen-Liste

 

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Der beste Erziehungshelfer

ist ein souveräner, nicht mehr ganz junger Bearded Collie.

 

Der Beardie verträgt absolut keine Härte.

Er braucht eine völlig gewaltfreie, sanfte, aber konsequente Erziehung.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Wissen Sie über sanfte, aber konsequente Hundeerziehung Bescheid, u. a. Clickertraining?

Der Beardie muss völlig ohne Zwang und nur mit sanfter Stimme erzogen werden, sonst wird er bockig – zu Recht. Man muss gelassen bleiben können. Geduldig, verständnisvoll, liebevoll und konsequent muss man mit dem Hund umgehen. Keine Zwangsmaßnahmen, kein Stachelhalsband, kein aggressiver Leinenruck! Keine Hundeschule, in der ein Trainer Fußtritte (à la Cesar Millan) oder auch „nur“ das Herumreißen am Halsband verlangt! (Leinenruck ist gesundheitsschädlich. Er sollte höchstens als Korrektur mit einem sehr kurzen Zug zur Seite ausgeführt werden, um den Hund abzulenken, so dass er wieder aufmerksam wird.) Wann immer man das Gefühl hat, seinem Hund eine Erziehungsmaßnahme lieber nicht antun zu wollen, muss man sich sofort aus solch einer Hundeschule verabschieden.

Mehr auf unseren Erziehungsseiten.

 

verstehen

wortloses Verstehen

„Kommandos“ braucht ein Beardie nicht.

 

 

Viele Beardies sind Sensibelchen.

Bearded Collies hatten schon immer eine empfindsame, einfühlsame Seele. Bei den überzüchteten Vertretern der Rasse findet man sehr viele überaus empfindliche Hunde.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Können Sie mit einem sensiblen, möglicherweise häufig panisch reagierenden Hund umgehen?

Dabei geht es um viel mehr als um das Ertragen des Silvesterfeuerwerks.

 

*        Es ist typisch für die sanfte, sensible Art des Bearded Collies, dass er jedem Streit aus dem Weg geht. Er ist äußerst harmoniebedürftig, will unbedingt Frieden, mag nicht kämpfen, wenn es sich vermeiden lässt, zieht sich eher zurück. Das ist gut und wünschenswert für einen Familienhund.

 

*        Die Kehrseite: Heutzutage neigen viele überzüchtete Beardies dazu, überaus sensibel und schreckhaft zu sein. Manche fürchten sich vor alltäglichen Geräuschen, z. B. vor der Toilettenspülung, oder sie ziehen sich zurück, wenn Kinderhände sie streicheln möchten. Als Naturbursche mit empfindlichem Gehör – die Hunde mussten früher Schafe finden können, die weit verstreut waren – fühlt sich vor allem ein nervenschwacher, überzüchteter Beardie in einer Stadt nicht wohl, wenn allerlei auf ihn einstürmt. Durch Verkehrslärm und die Hektik vieler Menschen kann er sehr zappelig werden und bei Spaziergängen schnell in Panik geraten. Die Sensibilität schlägt sich oft in Magen-/Darmproblemen nieder (Erbrechen, Durchfall).

 

 

Gut zu wissen:

 

 

 

Überzüchtete Beardies

sind nichts für Hunde-Anfänger.

Mit Problemen muss man bei ihnen häufig rechnen.

 

 

Bei den echten, standardgemäßen Beardies vom alten Typ wurde mehr Wert auf Wesensfestigkeit gelegt, das heißt: Sie sind in der Regel weder ängstlich noch aggressiv. Ein ordentlicher Beardie nimmt auch mal einen Knuff von Kindern nicht übel und erträgt den Verkehrslärm in der Stadt, auch wenn ihm etwas Grünes unter den Pfoten viel lieber wäre. Wenigstens einen langen Spaziergang im Park muss man ihm jeden Tag (!!!) ermöglichen können. Hunde-Anfänger, die sich mit sanfter, aber konsequenter Erziehung nicht auskennen, können allerdings auch mit solch einem Hund Probleme bekommen: Er nimmt inkonsequente Besitzer nicht für voll und macht dann „sein eigenes Ding“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Häufig sind Bearded Collies Kandidaten für die Bach-Blüte Agrimony: Typ „harmoniebedürftiger Clown“, der bei Streit in der Familie sehr leidet.

 

kinderglück - Hundeglück

Kinderglück - Hundeglück

Der Beardie kann ein wunderbarer Familienhund sein.

Kinder müssen aber lernen, wie ein Hund mit seiner Körpersprache Grenzen setzt –

und dass ihm schon eine etwas zu feste Umarmung oft nicht behagt.

Beim Welpenkauf muss man unbedingt darauf achten,

dass kein Hund der Zuchtstätte aggressives Verhalten zeigt.

 

Überzüchtete Beardies haben sich in letzter Zeit manchmal aggressiv gezeigt.

Sie beißen ohne Warnung andere Hunde (oft aus Angst) und

verteidigen ihr Spielzeug und/oder alles Fressbare mit aggressivem Knurren.

Bei Tierärzten gelten überzüchtete Beardies als schnappig und zickig.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Können Sie ggf. damit umgehen?

Dies ist ein wichtiger Punkt, vor allem wenn man Kinder hat.

 

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Wenn ein Beardie sich auf die Hinterbeine stellt,

erreicht er Brust oder Schulter der Menschen.

 

Der Beardie liebt seine Menschen sehr und zeigt das auch recht stürmisch.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Können Sie ihn sanft, aber konsequent (ohne Härte!) so erziehen, dass er nicht zu aufdringlich wird?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Fühlen Sie sich von nassen „Hundeküssen“ nicht angewidert?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Sind die Kinder standfest genug, um beim stürmischen Spiel des Hundes nicht gleich umzufallen?

Ist den Kindern so ein lebhafter Hund überhaupt recht?

Oder haben sie Angst?

Schon manch ein Kind trampelte „im Ernstfall“ geradezu hysterisch mit den Füßen oder floh vor dem großen Hund. Deshalb sollten Kinder unbedingt mit zum Züchter fahren (aber Vorsicht: Nicht den erstbesten Hund kaufen, nur weil ein Kind es will!).

 

 

Theorie und Praxis

Eine Mutter von zwei kleinen Kindern nahm Kontakt zu uns auf, sie suchte einen nicht überzüchteten Beardie. Viele Mails gingen hin und her, alles wurde abgeklärt. Da wir im Urlaub in ihre Gegend kamen, machten wir einen Besuch. Der kleine Junge versteckte sich hinter der Mutter und schrie aus Leibeskräften, als wir ihn an unseren Beardie heranführen wollten.

 

Vor der Anschaffung sollte unbedingt dafür gesorgt werden,

dass die Kinder der Familie einen Beardie in Aktion erleben.

 

 

Kumpels

 

 

 

Kein Hund soll als „Sportgerät“ angeschafft werden.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Im Hundesport darf allzu großer Ehrgeiz nicht an erster Stelle stehen.

Ein kluger Beardie macht einfach nicht mehr mit, wenn eine Übung klappt und er sie trotzdem wiederholen soll. Bei zu starker Belastung – zu der es sehr schnell kommen kann! – erleidet ein Sporthund körperliche Schäden, denn die Belastung der Knochen und Gelenke ist groß. Es wäre ein Verbrechen am Hund, ihn dann wegzugeben (so spart man Tierarztkosten ...), um mit einem jungen, noch nicht verschlissenen Hund weiterzumachen. Das kommt leider im Hundesport häufig vor.

*   Wenn ein Züchter behauptet, ein ordentlicher Beardie müsse durch Agility rassegerecht ausgelastet werden, so ist das schlicht falsch. Agility-Übungen haben mit dem natürlichen Hüteverhalten nichts zu tun. Ein Arbeitsbeardie lebt die meiste Zeit des Tages ruhig und ausgeglichen in der Familie des Farmers, er rennt nicht überwiegend herum. Beardies sind in dieser Hinsicht nicht mit den oft hyperaktiven, übereifrigen Border Collies zu vergleichen.

*   Überzüchtete Beardies halten den körperlichen Anforderungen beim Sport oft nicht stand (Körperbaufehler, Herzprobleme, kraftlose dünne Beine mit schwachen, durchgetretenen Pfoten usw.). Ihr Haar muss geschnitten werden – vor allem für freie Sicht –, damit sie an den Hindernissen keine Unfälle erleiden. Oft sind sie auch nicht so intelligent und lernfähig, wie der Hundeführer es gern hätte. Manch ein überzüchteter, hyperaktiver Beardie bellt beim Agility-Training ununterbrochen, so dass der Trainer nichts mit ihm anfangen kann, weil der Hund sich nicht auf die Übungen konzentriert.

Hundesportler sagten: „Die meisten Beardies kommen ein-, zweimal zum Training, dann nie wieder.“

 

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Ein Hund kostet in seinem Leben so viel wie ein Kleinwagen.

Der Preis, den man für einen Welpen beim Züchter bezahlen muss (ca. ab 1100 Euro),

ist eine vergleichsweise geringe Summe.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Reicht das Geld für die tägliche Versorgung?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Ist auch mal ein neuer Hundekorb, eine neue Leine, ein Spielzeug drin?

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Sind genügend finanzielle Rücklagen da für

ü  Hunde-Haftpflichtversicherung?

ü  Hundesteuer?

ü  Tierarzt?

ü  einen hohen Gartenzaun mit buddelsicherem Bodenabschluss?

ü  Autoausstattung? Vielleicht ist sogar ein größeres Auto nötig.

Wichtig: Tierarztrechnungen sollten bezahlt werden können; denn Erbkrankheiten nehmen bei überzüchteten Beardies zu – und kaum ein Beardie ist heutzutage noch frei von „Modelinien“ in der Ahnentafel.

Manch ein Besitzer eines überzüchteten, kranken Bearded Collies hatte in den ersten Lebensjahren seines Hundes schon mehrere Hundert oder gar mehrere Tausend Euro an Tierarztkosten! Es gibt zwar Tierkrankenversicherungen, doch sie kündigen den Vertrag oft sofort, wenn eine gewisse Summe (der Jahresbeitrag) überschritten wird.

Dringender Rat: Monatlich 50 Euro auf ein separates Sparkonto für den Hund legen. Wenn man Glück hat, braucht man das Geld nicht. Dann ist es immer noch eine gute „Krankenkasse“, wenn der Hund im Alter Medizin benötigen sollte.

220px-Regular_quadrilateral.svg[1]Reicht das Geld womöglich sogar für einen Zweithund?

Die meisten Beardies lieben es, einen wuscheligen Kumpel zu haben – und:

Vorsicht – Beardies machen „süchtig“ ...

 

2 Beardies

3 Beardies

4 Beardies

Erst 1, dann 2 ...                 

dann 3 ...

dann 4 ...

 

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Hundesteuer kann je nach Gemeinde unterschiedlich sein. In Städten bezahlt man in der Regel mehr als auf dem Land.

 

Auch bei Hunde-Haftpflichtversicherungen gibt es Unterschiede. Ein günstiges Angebot, auch bei Mehrhundehaltung, macht der Hundeartikelversand Schecker.

 

 

 

 

Zusammengerechnet

Der Besitzer eines Deckrüden machte sich folgende Gedanken:

 

Es wird sicher schwierig, alle Welpen zu verkaufen, zumal die Leute heute alle denken, dass man einen Welpen für 200.- € bekommt. Ich meine, wer keine 1000.- € ausgeben kann, der hat auch hinterher kein Geld für den Tierarzt, Futter und Training.

Ich hab mal durchgerechnet, dass ein Hund, wird er 15 Jahre alt, locker 12000.- € kostet. Das sind 66.- € im Monat. Sagen wir mal, das ist untere Grenze. Ein Unfall, eine Beißerei und schwupps sind 500.- € weg!! Und die letzten 2 Jahre werden auch oft teuer, Medikamente etc. wie eben bei 90-100jährigen Menschen auch. Für 12000.- € bekommt man schon ein Auto, sogar ein neues..... und da denken viele Leute nach.

Wer sicherer plant, ist mit 100.- € pro Monat gut bedient. Das sind dann in 15 Jahren 18000.- €.

 

Geldmangel ist der häufigste Grund,

den Tierbesitzer bei Abgabe ihrer Hunde und Katzen im Tierheim angeben.

Lieber vorher gut kalkulieren!!!

Auch dran denken, dass durch Hauskauf, Kinder, Scheidung, Arbeitslosigkeit usw.

Engpässe entstehen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Züchter mit

Verantwortungsbewusstsein