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Gute Züchter

Wo findet man noch Beardie-Welpen,

die möglichst wenig Modehund-Blut haben?

 

 

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Auf der Seite der Bearded Collies

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es ist nicht alles Gold, was auf Züchter-Webseiten glänzt.

 

Die wahren Goldstücke,

die standardgemäßen Bearded Collies vom alten Typ,

völlig ohne überzüchtete Hunde im Stammbaum,

sind extrem rar geworden.

Mit Glück findet man noch „Silber“:

genetisch relativ gute Welpen,

die wenige überzüchtete Vorfahren in der Ahnentafel haben.

Die Züchter haben zu lange mit der Rückkehr zum echten Beardie gewartet,

fanden all die Probleme nicht so schlimm –

und nun gibt es kaum noch wirklich gutes „Zuchtmaterial“ (Elterntiere).

 

Jeder Beardie-Welpe ist natürlich ein kleiner Schatz.

Viele junge Hunde haben jedoch große Probleme im Gepäck.

Die besonders herausgeputzten Schmuckstücke

sind oft in Wahrheit kaputtgezüchtete „mangelhafte Ware“.

Ein echtes Goldstück unter den Welpen zu finden,

das ist so schwierig wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

 

396+

standardgemäßer Welpe

 

BC blau.jpg  Verantwortungsvolle Züchter

 

Guten Gewissens können wir fast keinen Züchter mehr empfehlen, bei dem alle Bedingungen optimal sind. In seltenen Fällen geht es noch um einzelne Würfe, bei denen die Genetik unsere Zustimmung findet – meist aber dann doch mit Einschränkungen. 

Manchmal gibt es relativ gute Verpaarungen mit nur wenig Modehundblut. Die Züchter solcher Hunde tun ihr Bestes, finden aber nicht mehr so gutes „Zuchtmaterial“, wie sie es gern hätten.

Wir können solche Würfe nur bedingt empfehlen, obwohl sie mit das Beste sind, was man heutzutage noch bekommen kann. Auch bei solchen Würfen können Probleme auftreten, die auf die Gene überzüchteter Hunde zurückzuführen sind. Ob man sich als Welpenkäufer darauf einlassen möchte, muss man sich gut überlegen. Wenn in der Ahnentafel eine Modelinie auftaucht, die Eltern aber beide gesund und wesensfest sind und noch recht ordentliches Fell haben, dann kann man es wagen. Eine Garantie, dass der Nachwuchs genauso wird, gibt es aber nicht.  mehr

 

halbundhalb - 3765 lacht

Dieser Rüde hatte Glück.

Er hat sogar beim Rosenmontagszug Wesenstärke bewiesen.

 

 

Also doch …

von einer Beardie-Besitzerin:

 

Wir hatten uns gut informiert. Die Mutter der Welpen sah gut aus und war gesund. Der Vater war ein Bild von einem Beardie!

Dann wuchsen die Zähne von unserem Kleinen schief – Kiefer zu schmal.

Als er erwachsen wurde, fiel uns auf: Er steht ja auf Plattfüßen! Lange Spaziergänge kann er nicht machen. Wir dachten schon: Um Himmels willen, ein Herzleiden! Aber es sind nur die Plattfüße.

Immer wieder ist er krank, wir können ihn deshalb nicht mal alle 3 Jahre impfen lassen.

Das Fell … na ja, geht so.

Angst vor Gewitter hat er auch.

Inzwischen kenne ich mich mit den Zuchtlinien besser aus. Da ist tatsächlich diese eine Modelinie! Man kann wohl gar nicht vorsichtig genug sein …

 

Es sind solche „Kleinigkeiten“, die den Unterschied machen.

 

 

An ihren Früchten

sollt ihr sie erkennen.

Bibel

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Welpen beim Züchter

 

 

 

 

 

BC grün.jpg  Keine Welpen „vom Fließband“

Verantwortungsvolle Züchter haben nicht ständig Welpen. Sie planen nur dann einen Wurf, wenn einige Interessenten einen Welpen bestellt haben.

Eine Hündin wird bei einem guten Züchter nach Möglichkeit nur alle 2 Jahre gedeckt, damit sie sich inzwischen körperlich erholen kann.

Ist eine Hündin nicht mehr im zuchtfähigen Alter (VDH: über 8 Jahre), kann es zu einer längeren Zuchtpause in der Zuchtstätte kommen, bis eine Nachzuchthündin ihren ersten Wurf hat oder nach umsichtiger Suche eine gute Nachfolgerin gefunden worden ist.

Es gibt also gute Gründe dafür, dass bei verantwortungsbewussten Züchtern nicht ständig junge Hunde „produziert“ werden.

 

J-AK - Lebensfreude

Jeder wünscht sich einen Hund

mit viel Lebensfreude.

 

 

 

BC gelb.jpg  Immer wieder Probleme

 

Wer unbedingt einen Beardie haben möchte, ist gezwungen, die besten Welpen zu suchen, die es noch gibt:

*      so gesund wie möglich

*      mit relativ gut pflegbarem Fell und

*      hoffentlich ohne Probleme mit Ängstlichkeit oder gar Aggressivität.

Auf solche Würfe können wir höchstens unter Vorbehalt hinweisen.

Die Zuschriften häufen sich, dass es auch bei Verpaarungen „alter Typ“ x überzüchteter Beardie zu Problemen gekommen ist, z. B. Herz, SLO, Magen/Darm, Ängstlichkeit, Hodenhochstand, Epilepsie … Allerdings ist es in manchen Fällen fraglich, ob das Problem wirklich erblichen Ursprungs ist.

 

Die Hunde sprechen für sich

Im Internet findet der Welpeninteressent Züchterseiten mit vielen Fotos, die Aufschluss über die Zuchtrichtung geben. Sie sagen mehr aus als all die schönen Worte, die von den Züchtern dazu geschrieben wurden.

 

Glühbirne, Idee g.jpg

 

Der Unterschied

zwischen

®     hellen Hunden

mit langem, flusigem Fell und

®     dunklen Hunden (viel Pigment = Vitalität)

mit mittellangem, kräftigem Fell

ist auf Fotos leicht zu erkennen.

 

 

Man darf nicht alles glauben, was Züchter auf ihre Webseiten schreiben. Negatives wird gern verschwiegen.

Manche Züchter erwecken den Eindruck, Welpen von ursprünglich gebliebenen Elterntieren zu haben („natürlich“, „alltagstauglich“ usw.); doch sieht man sich die Ahnentafeln der Welpen an, ist es meist höchstens die halbe Wahrheit. Oft reicht ein Blick auf die Fotos der Zuchttiere, um zu sagen:

 

„Das kann’s doch nicht sein!“

 

Welpen-Interessenten, die sich nicht besonders gut auskennen, fallen leicht auf die Lobeshymnen eines Züchters herein. Das zeigen uns Zuschriften, in denen gefragt wird, ob ein im Internet gefundener Wurf empfehlenswert sei.

Wenn zum Beispiel

*   eine gut aussehende Hündin mit einem „unmöglichen“ Rüden verpaart wird oder

*   üppig behaarte Zuchttiere als arbeitstauglich angepriesen werden, weil sie Hütearbeit machen dürfen oder bei Agility erfolgreich sind,

dann ist der Nachwuchs noch lange nicht vom alten Beardie-Typ und

noch lange nicht so, dass wir ihn empfehlen würden.

Auch das Züchten mit Arbeitsbeardies, die den

*   Merle-Faktor

tragen, findet nicht unsere Zustimmung. Merle ist ein oft unterschätztes Defektgen. Welpenkäufer sollten den Züchter nach einem Gentest fragen, wenn die Vorfahren aus Wales stammen (Zucht „Brambledale“, die sich ansonsten sehr um den ursprünglichen Beardie-Typ bemüht). mehr

 

Welpe

 

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Auf Züchter-Webseiten erfährt man nichts über Erbkrankheiten, die hinter dem einen oder anderen Hund in den Ahnentafeln stecken.

 

 

BC.jpg  Man muss warten können

 

Im Idealfall wird man gern einige Monate auf das Hundewunschkind warten und auch einen weiten Weg zu einem verantwortungsbewussten Züchter in Kauf nehmen – und nicht bei einem Züchter in der Nähe kaufen, nur weil er leichter zu erreichen ist, die Welpen dort vielleicht 50 Euro billiger sind oder der Züchter mehr Pokale vorzuweisen hat. Die wirklich guten, echten, standardgemäßen Beardies vom alten Typ bekommen seit vielen Jahren eher wenige Pokale bzw. die Züchter solcher Hunde stellen ihre Vierbeiner selten aus, weil ihre Hunde „mit zu wenig Haarfülle“ (so steht es im Richterbericht) beim derzeitigen Zuchtziel sowieso kaum Chancen auf vordere Plätze haben.

Die Vorzüge eines ursprünglich gebliebenen, standardgerechten Bearded Collies sind nicht mit Geld aufzuwiegen! Man denke nur

 

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an all die gesparte Zeit bei der Fellpflege

 

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an eine meist einfachere Erziehung (viele der überzüchteten Beardies sind sehr ängstlich, einige nicht gerade intelligent)

 

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an problemlose Spaziergänge durch Wald und Feld (ohne Hunderte von „Mitbringseln“ im Fell) und ohne Panik vor Straßenlärm, Heißluftballons, Kinderdrachen, ja, sogar vor Kinderhänden, die den Hund streicheln möchten …

 

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an weniger Schmutz in der Wohnung und im Auto

 

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an einen Hund, der sich in seiner Haut – in seinem Fell – wohlfühlt

 

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an voraussichtlich niedrigere Tierarztkosten, da der alte Beardie-Typ robuster ist.

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Was einen echten Beardie ausmacht, das merkt man erst an vielen Kleinigkeiten im Alltag, bei denen ein überzüchteter Beardie nicht so souverän und intelligent reagieren würde.

 

Welcome Collie

 

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BC blau.jpg  Vorsicht!!!

WARNING Bei manchen Züchtern ist man herzlich willkommen, um die Welpen mehrfach zu besuchen. Das ist gut so. Einige Züchter rufen den Welpen-Interessenten etliche Male an, bevor das Hundekind abgeholt wird. Man fühlt sich in besten Händen. Sobald aber der Preis bezahlt ist und wenn erste Probleme auftreten, hat man es oft schwer, den Züchter zu erreichen und eine Antwort zu bekommen. (Diese Problemfälle landen dann oft auf unserem Schreibtisch ...)

WARNING Viele Züchter reden ihre überzüchteten Hunde in stundenlangen Gesprächen schön, so dass man trotz guter Vorsätze am Ende meint, nur dort den allerbesten Hund zu bekommen.

Ein guter Züchter braucht nicht viele Worte. Seine Hunde sprechen für sich.

WARNING Bei einer blitzsauberen Wohnung (mit vielen Beardies mit Familienanschluss ist das ziemlich unmöglich!), einem Welpenspielplatz im Garten, einem verantwortungsbewusst wirkenden Züchter usw. „übersieht“ man leicht, dass die Elterntiere zu viel Fell haben, ängstlich reagieren usw., so dass der Wunschhund später viele Probleme machen kann.

WARNING Manche Züchter drängen die Interessenten zum Kauf, indem sie behaupten, alle außer einem Welpen seien schon bei der Wurfplanung verkauft gewesen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Solche Züchter sollte man meiden.

WARNING Die Züchter untereinander stellen sich gern als „liebe Beardie-Familie“ dar. In Wirklichkeit wird oft mit harten Bandagen gekämpft. Man sollte skeptisch sein, wenn einem die „heile Beardie-Welt“ vorgespielt wird!

WARNING Nicht alles glauben, was die Züchter erzählen! Nur um ihre Welpen an den Mann zu bringen, behaupten erfahrungsgemäß bereits einige Züchter, sie hätten Beardies „vom alten Schlag“, obwohl das gar nicht stimmt. Der unerfahrene Welpenkäufer fällt leicht darauf herein, weil er mit den Ahnentafeln der Zuchttiere nichts anfangen kann.

Wenn ein Züchter Ihnen gegenüber solch eine Behauptung aufstellt, fragen Sie uns bitte, ob Sie ihm vertrauen können. Mail

 

 

Gut zu wissen:

 

 

 

Eine Stammhündin mit guten Ahnen

+ gemischte Nachzucht (alter Typ x Modebeardie)

+ überzüchtete Deckrüden

= kein alter Beardie-Typ,

obwohl die Welpen das lt. Rassestandard korrekte

harsche, mittellange Haar entwickeln können.

Kürzeres Haar vererbt sich gegenüber langem Haar dominant,

aber durch rezessive Vererbung

sind durchaus lang und üppig behaarte Nachkommen möglich.

 

 

 

WARNINGEs kommt nicht nur auf das Fell an!

Sehr wichtig ist auch, was unter dem Fell steckt: womöglich Ängstlichkeit und Krankheitsanfälligkeit, die durch das züchterische Mischen mit überzüchteten Beardies in die Zucht geraten sind, wodurch die Zucht also verdorben wurde. Wenn man davon ausgeht, dass die Züchter die Erbgesetze kennen, kann man nur von einer bewussten Lüge auf gewissen Internet-Seiten sprechen, auf denen behauptet wird, man habe noch ursprünglich gebliebene Bearded Collies.

WARNING Sehr wichtig: Der Kauf bei einem VDH-Züchter bietet keine Gewähr für einen Qualitätshund. Die standardwidrig (!!!) gezüchteten Beardies – mit überlangem, üppigem Fell, ängstlichem Wesen, Krankheitsanfälligkeit, Intelligenzverlust – kommen in großer Zahl bei Züchtern zur Welt, die Mitglieder des VDH sind.

WARNING Achten Sie bitte darauf, wie genau der Züchter prüft, ob Sie für einen Beardie der geeignete Besitzer sind. Stellt er die Fragen, die in unserem Fragebogen zu finden sind? Wenn es ihm relativ egal ist, wohin seine Welpen kommen, geht es ihm nur ums Geldverdienen. Solch einem Züchter sollte man gutes Geld nicht „in den Rachen werfen“.

 

Eine gewisse Skepsis ist immer angebracht.

Es geht nicht nur um den hohen Welpenpreis, es geht auch um ein Leben!

 

BC grün.jpg  Unser Rat:

Kopie von Beardie Urtyp Personen, die einen netten Beardie bei sich haben, nach dem Züchter ihres Hundes fragen – vorausgesetzt, dieser Hund ist weder scheu, aggressiv noch überaus lang und/oder üppig behaart und vor allem nicht krank!

*   Vorsicht, wenn der Vergleichshund schon älter ist:

In der Zucht hat sich viel geändert, und dieser Züchter verkauft heute womöglich Hunde, die ganz anders sind.

*   Vorsicht auch bei der Beurteilung von jungen Hunden:

Manchmal erreicht das Haar erst mit 3 bis 4 Jahren seine endgültige Länge und Üppigkeit.

*   Ist der Beardie, dessen Besitzer man fragt, geschoren,

sollte man in der Zuchtstätte, aus der dieser Hund kommt, keinen Beardie kaufen. Gekürztes Fell ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Besitzer Probleme mit dem Hund hat – und wahrscheinlich nicht nur mit dem Fell!

Kopie von Beardie Urtyp Im Internet eine grobe Vorsortierung anhand der Fotos auf den Seiten der Züchter vornehmen, den Text dazu eher ignorieren.

Achten sollte man vor allem auf:

*   üppiges, langes Fell

*   engstehende Augen

*   schmale Schnauzen

*   viel Weiß, insbesondere am Kopf oder als Flecken am Körper

Züchter, die solche Bilder zeigen, haben überzüchtete Bearded Collies. Oft erwähnen sie besonders ausführlich ihre Ausstellungserfolge. Wer möchte schon „den König der Überzüchteten“ als Elternteil des zukünftigen Welpen …

Kopie von Beardie Urtyp Nach Züchtern Ausschau halten, die öffentlich und möglichst lückenlos nachweisen, was aus den Welpen geworden ist. Welpenbilder auf den Züchterseiten sind immer niedlich – aber wie sehen die Hunde aus, wenn sie erwachsen sind?

Sehen Sie sich die Fotos der Elterntiere des Wurfs an. Möchten Sie einen Hund, der so aussieht wie seine Eltern?

 

Welpe MeDE

Wer könnte da widerstehen?!

blau geborener Rüde

 

 

Kopie von Beardie Urtyp Ausstellungen besuchen und Beardies vergleichen. Jeder Laie mit gesundem Menschenverstand kann innerhalb einer halben Stunde erkennen, wie der Hase läuft (Sprayen, Pudern, Toupieren, Haare aufwickeln, Sticheleien unter den Züchtern). Die Eindrücke und die Namen der Züchter notiert man im Ausstellungskatalog. Anhand der Nummern, die die Züchter auf Schildern an der Kleidung tragen, kann man die Züchter den Namen der Hunde im Katalog zuordnen und die Zuchtstätte ermitteln.

Kopie von Beardie Urtyp Züchter meiden, die ihre Hunde während einer Ausstellung schlecht behandeln: ein Schlag mit der Bürste auf die Rute zwecks „Ringtraining“ (der Beardie soll die Rute beim Laufen im Ring unten halten), scharfer Leinenruck, böse Worte gegen den Hund … Von so einem Züchter nimmt man lieber Abstand!

Kopie von Beardie Urtyp Züchter meiden, die es mit dem Styling übertreiben, die z. B. ihre Hunde stundenlang auf dem Pflegetisch zurechtmachen, den Pony mit Haarspray fixieren, auf Kopf und Rücken einen allzu exakten Scheitel ziehen und noch im Ausstellungsring mit der Bürste hinter dem Hund her sind.

Pigmentfehler (rosa Flecken an Nase, Lidrändern, Lefzen) werden manchmal übermalt. Wenn Sie so etwas beobachten, sollten Sie im Katalog die Nummer bzw. Zuchtstätte des Hundes streichen und das Ringpersonal über die Manipulation informieren. Der VDH schreibt vor, dass Manipulationen zu ahnden sind. Ob das tatsächlich geschieht, ist allerdings sehr fraglich …

 

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Manch ein Welpen-Interessent fand einen Hund, wie er ihn sich wünschte, eher neben dem Ausstellungsring (bei Besuchern) als im Ausstellungsring – und so mancher stellte die Frage: „Das ist aber nicht dieselbe Rasse, oder?“

 

 

 

 

Manipulationen

Zuschrift von einer Neuzüchterin:

 

Leider leider ist das Showgeschäft so geworden, dass dort ein normaler Beardie von einem normalen Menschen, im normalen Pflegezustand nichts mehr erreichen kann. Die Richter wollen nur noch aufgetuffte, geschnittene Beardies sehen...nur die stehen vorne. Die …(Name einer Züchterin) … hat ja auch einiges an Erfahrung und hat mir an ihren Hunden und auch an meiner Hündin gezeigt, wie manche Sachen wirken und wie man etwas „vertuschen“ bzw. „manipulieren“ kann. Da wird einem richtig schlecht. Und wenn ich mir die Hunde von manchen Leuten im Ring anschaue...oh mein Gott.

Ich glaub, wir wollen gar nicht wissen, was an den Hunden alles beschnitten und manipuliert ist....dann würden wir sicher vom Glauben abfallen.

 

… und das geht schon viele, viele Jahre so.

 

 

Kopie von Beardie Urtyp Kräftige, gesunde, leistungsfähige, wesensfeste Beardies findet man in den Fortgeschrittenen-Gruppen der Hundesportvereine. Also die Besitzer fragen, wo die sportlichen Hunde gekauft wurden. In Anfängerklassen tummeln sich auch ambitionierte Besitzer von weniger sporttauglichen Hunden, die bald aufgeben werden.

 

 

Welpe und Fox

Ist schon ein Hund da,

kommt er mit einem Welpen meist besser zurecht

als mit einem erwachsenen Artgenossen.

 

Kopie von Beardie Urtyp Nur bei einem Züchter kaufen, der seine Hunde liebevoll in der Familie aufzieht (kein Zwinger!!!) und der niemals laut wird. Bei großen Grundstücken sollte man darauf achten, ob womöglich in einer abgelegenen Scheune oder dergleichen Hunde gehalten werden und eine Hausaufzucht nur vorgetäuscht wird.

Kopie von Beardie Urtyp Positiv bewerten, dass ein Züchter den Verkauf eines Welpen ablehnt, wenn er den Interessenten nicht für beardie-geeignet hält (z. B. Familie mit sehr kleinen oder ängstlichen Kindern oder der Hund soll allein ein Grundstück bewachen).

 

wasserguss

Solange die Kinder recht klein sind,

lieber noch mit dem Hundekauf warten.

 

Kopie von Beardie Urtyp Ebenfalls positiv bewerten, dass ein Züchter Fangfragen ins Gespräch einbringt wie: „Na, bei so einem nasskalten Wetter wie heute freut man sich über eine warme Stube, nicht?“ Robuste Beardies wollen in der Regel auch bei solchem Wetter raus. Bei Hunden mit üppigem Fell kann Nässe zum Problem werden.

Kopie von Beardie Urtyp Auch wenn der Züchter gleich am Anfang des Besuchs sein ganzes Hunderudel auf den Besucher zustürmen lässt, kann das ein Test sein. Dann sollte man mutig durch die Meute gehen, auch wenn die Hunde einem die Pfoten auf die Brust drücken. Übrigens: alte Kleidung anziehen – das ist auch praktischer, wenn man sich zu den Welpen auf den Boden setzen muss, der nicht gerade sauber sein wird, weil die Welpen noch nicht stubenrein sind. Wer im „Sonntagszwirn“ erscheint, hat bei einem verantwortungsvollen Züchter schlechte Karten, einen Welpen zu bekommen. – Wem das jetzt schon widerstrebt, wer sich diesbezüglich verleugnen müsste und robuste Kleidung nicht mag, der sollte lieber Abstand von einem Beardie nehmen!

 

Kopie von Beardie Urtyp Keine winzigen, zarten Beardies mit spitzen Gesichtern kaufen, bei denen womöglich nicht einmal alle Schneidezähne in eine Reihe passen oder wachsende Zähne sich in den Kiefer bohren können („Canini-Engstand“).

 

Cream

Welpe mit breitem Mäulchen – so soll es sein.

 

Das Geburtsgewicht eines kräftigen Beardies liegt bei über 300 g, möglichst um 320-340 g oder mehr. Welpen vom alten Beardie-Typ können – bei einer durchschnittlichen Wurfgröße von 6 bis 7 Welpen – auch schon mal 400 g und mehr wiegen. Bei größeren Würfen können die Welpen weniger auf die Waage bringen, sie holen schnell auf.

Manche der überzüchteten Beardie-Welpen wiegen bei der Geburt gerade mal 200 g oder etwas mehr, sie sehen mickrig und leidvoll aus. Später werden oft zierliche Hunde daraus, bei denen man sich freut, wenn sie ein Gewicht von vielleicht 16 kg halten können.

Ausgewachsene Bearded Collies sollten bei standardgerechter Größe mindestens 20 kg wiegen (Rüden 22 kg und mehr), bei kräftigem Knochenbau auch 24 bis über 30 kg, ohne dabei dick zu sein.

 

Glühbirne, Idee g.jpg

 

Als Welpeninteressent

kann man auf den Webseiten der Züchter nachsehen,

ob in Welpen-Tagebüchern Angaben zum Geburtsgewicht gemacht werden.

Dadurch erhält man Anhaltspunkte über kräftige Hunde.

Aber: Natürlich bedeuten hohe Geburtsgewichte nicht automatisch,

dass die Welpen vom alten Beardie-Typ wären!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Zum Vergleich:

200 g Geburtsgewicht schaffen auch Foxterrier,

die später 39 cm groß sind und ca. 8 kg wiegen.

 

 

Kopie von Beardie Urtyp Die Elterntiere ansehen.

Sich ein Foto vom Vater der Welpen zeigen lassen, falls er nicht zur Zuchtstätte gehört. Der Züchter hat mit Sicherheit solch ein Foto oder kann auf ein Bild im Internet verweisen. So, wie die erwachsenen Hunde des Züchters aussehen, wird auch das süße Hundebaby einmal aussehen. Ist für Sie wirklich ca. 10 bis 15 Jahre lang die wöchentliche Fellpflege machbar, ohne zur Last zu werden? Wird Ihnen angesichts der Hunde im Züchterhaushalt völlig klar, wie viel Schmutz das neue Familienmitglied ins Haus tragen wird?

 

Portrait 5 ausgeschnitten

 

Ein guter Maßstab

für die Beurteilung der Zuchthunde

sind Bart, Augen und Kiefer.

Das Barthaar ist bei einem Beardie

mit standardgerechtem Fell relativ kurz.

Überzüchtete Beardies haben einen langen Bart

und oft eng stehende Augen und schmale Kiefer.

Das Stirnhaar soll die Augen nicht verdecken,

der Hund braucht keine Haarspange.

 

Das Foto zeigt einen idealen Kopf.

 

 

Kopie von Beardie Urtyp Gut zu wissen: Selbst ein relativ kurz behaartes Zuchtpaar kann Welpen hervorbringen, die sich zu langhaarigen Hunden entwickeln (rezessive Vererbung). Ein erfahrener Züchter kann den Unterschied der Fellqualität schon beim jungen Welpen erkennen. Gezielt nachfragen, ob der ausgesuchte Welpe wirklich später das gewünschte, relativ kurze und vergleichsweise pflegeleichte Haarkleid bekommen wird, das der Rassestandard vorschreibt. Spätestens wenn man einen 9 Wochen alten „Flauschi“ an der Leine hat, wird man wissen, was auf einen zukommt.

Kopie von Beardie Urtyp Falls man sich nicht sicher ist, ob es sich um eine Modezuchtlinie handelt, sollte man den Züchter um eine Kopie der Ahnentafel bitten, damit bei Beardie-Kennern nachgefragt werden kann. Ein guter Züchter hat nichts zu verstecken und wird sich über so viel Interesse freuen.

 

 

Kopie von Beardie Urtyp Vorsicht, wenn die Elterntiere noch jung sind und den Eindruck machen, vom Fell her okay zu sein! Ein Deckrüde oder eine junge Hündin, die mit 2 Jahren noch ganz passabel aussehen, können mit 3 oder 4 Jahren üppig behaart sein.

 

moderner Beardie,
2 Jahre jung

das Fell wird zur Last

Sieht gut aus?

überzüchteter Beardie, 2 Jahre jung,

Fell noch nicht voll entwickelt

derselbe Hund,

nur wenig später

Das Fell wurde ihm zur Last.

 

Kopie von Beardie Urtyp Achtung: Finger weg, wenn auch nur ein einziger Hund in der Zuchtstätte ängstlich oder gar aggressiv wirkt!!! Kein Welpe soll sich vor Besuchern fürchten, keiner soll sich verkriechen.

Dass sich Welpen in einem gewissen Alter auf Schuhe und insbesondere Schnürsenkel und Klettverschlüsse stürzen, darf man nicht als aggressives Verhalten deuten, sondern als normalen Forscherdrang.

 

schnürsenkel

Etwa im Alter von 5 Wochen

sind Schnürsenkel und Klettverschlüsse fällig.

 

Kopie von Beardie Urtyp Erst recht Vorsicht, wenn einer der Zuchthunde deutlich krank ist.

Kopie von Beardie Urtyp Unbedingt die Welpen mehrerer Züchter vergleichen.

 

Arm voll S

ein Arm voll Beardie-Glück, 7 Wochen jung

So kräftig sieht ein Welpe vom standardgerechten alten Beardie-Typ aus.

 

Kopie von Beardie Urtyp Besser ein Strohlager für die Welpen als klinische Hygiene. Die Welpen müssen die Chance haben, ihr Immunsystem zu trainieren, damit sie später nicht ständig krank sind (denken Sie an die häufigen Allergien, wie sie bei überbehüteten Kindern vorkommen).

Kopie von Beardie Urtyp Den Kaufvertrag sorgfältig lesen! Knebelverträge, die den Käufer zum Ausstellen des Hundes oder zur Zucht verpflichten, niemals unterschreiben! Eine Hündin, die zwecks Mutterschaft für eine gewisse Zeit zum Züchter zurück muss („Zuchtmiete“), leidet unter der Trennung von ihrer Familie!!! Über einen Einsatz als Zuchttier kann man sich mit dem Züchter einigen, wenn man später ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut hat (wenn nicht, erledigt sich die Sache sowieso). Es ist manchmal unglaublich, was die Züchter so alles in die Verträge schreiben.

Ein Rückkaufrecht des Züchters, falls der Hund vom Käufer nicht behalten werden kann, geht in Ordnung. Es dient dem Schutz des Hundes, damit im Ernstfall geeignete neue Besitzer gesucht werden können.

 

Beardie-Baby

Beardie-Baby

Alle kleinen Beardies sind herzig –

aber was wird aus ihnen?!!

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Vor allem wenn die Mutter der Welpen nervös und ängstlich ist, soll man Abstand nehmen; denn die Hündin überträgt ihr Naturell (Verhalten) auf die Kleinen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kopie von Beardie Urtyp Manche Züchter verkaufen Beardies für unter 800 Euro. Bei „Billigkäufen“ (etwa um 600 Euro), zum Teil von Hundehändlern, sind nach unserer Erfahrung viele Probleme aufgetreten: Krankheiten, Verhaltensstörungen. Vorsicht, bitte! Qualität hat ihren Preis. Züchter begründen niedrige Preise mit: „In unserer Region haben die Leute wenig Geld.“ Wenn das Geld so knapp ist, dann ist es unverantwortlich vom Züchter, einen Welpen zu Menschen zu geben, die im Notfall kein Geld für den Tierarzt hätten und den Hund schnell wieder abschieben oder gar einschläfern lassen würden. Dasselbe gilt für Ratenkäufe: Ein verantwortungsbewusster Züchter lässt sich darauf nicht ein.

Kopie von Beardie Urtyp Andererseits muss der teuerste Hund nicht der beste Hund sein. Manche der „modernen“ Züchter verlangen über 1200 Euro. Sie finanzieren damit ihre häufigen Ausstellungsbesuche. Ehe man so viel Geld für einen Welpen ausgibt, sollte man lieber etwas höhere Benzinkosten investieren und einige Kilometer weiter zu einem Züchter fahren, der nicht so hoch prämierte Hunde günstiger anbietet – sicher manches Mal von besserer Qualität (Vitalität, Fell, Wesen).

Besonders hellhörig werden sollte man, wenn ein Züchter seinen von Jahr zu Jahr steigenden Welpenpreis damit rechtfertigt, dass die Tierarztkosten ständig steigen. Wenn er gesunde Hunde hätte, wäre das kaum von Bedeutung (nur für die erste Impfung).

 

Welpe

Jetzt komm ich!

Kopie von Beardie Urtyp Billigzüchter bzw. Händler geben die Hunde so früh wie möglich ab, um Futterkosten zu sparen, teilweise mit 6 Wochen. Hände weg! Ein Welpe soll mindestens 8 Wochen alt sein, bevor er in sein neues Zuhause wechselt. Erfahrungsgemäß sind Hunde robuster und seltener krank, wenn sie mindestens 10 Wochen lang beim Züchter mit ihren Geschwistern zusammen bleiben dürfen. Im Idealfall kümmert sich ab 8 Wochen der Vaterrüde um die Kleinen, um – wie in der Natur, bei den Wolfsvorfahren –, die Mutter zu entlasten.

Sind junge Hunde mit 3 Monaten noch beim Züchter, handelt es sich um „Übrigbleiber“. Das ist dann nicht mehr mit guter Fürsorge und Prägung zu begründen.

Kopie von Beardie Urtyp Züchter, die nicht dem VDH angehören, sowie Hundehändler fertigen manchmal Ahnentafeln selbst an. Solche Papiere sind nichts wert, die Abstammung entspricht oft – vor allem bei Händlern – nicht den Tatsachen bzw. es tauchen Fantasienamen auf, die niemand kennt.

Kopie von Beardie Urtyp Als Hundeanfänger oder Rentner lieber einen ruhigen Welpen nehmen. Vom Züchter beraten lassen, welcher Hund in die Familie passt, aber auch darauf achten, welcher Beardie sich seine Menschen aussucht. Diesem Instinkt kann man getrost vertrauen.

 

 

„Dann wollen wir uns mal einen aussuchen!“,

sagte die angehende Beardie-Besitzerin.

Die Züchterin lachte: „Bei uns suchen sich die Welpen ihre Besitzer selbst aus!“

Tatsächlich: Ein Welpe suchte deutlich mehr als die anderen die Nähe der Interessenten. Er blieb bei ihnen, als sich seine Geschwister zum Schlafen zurückzogen. Er zeigte deutlich, dass nur er in Frage kam.

„Dann wird es am schönsten“, lächelte die Züchterin zufrieden.

 

Warum meinen die Menschen immer noch,

dass ihr Kalkül besser sei als der Instinkt eines Hundes?

 

 

 

Kopie von Beardie Urtyp Wenn ein Welpe als erster zu einem Menschen läuft, heißt das nicht, dass er diesen Menschen besonders mag, sondern nur, dass er der Ranghöchste in dem kleinen Welpenrudel ist. Er wird am schwierigsten von allen Geschwistern zu erziehen sein; denn er weiß genau, was er will und was er nicht will. Ein durchsetzungskräftiger Power-Beardie stellt sehr bald Haus und Garten auf den Kopf, wenn man nicht in der Lage ist, ihn konsequent (aber ohne Härte!) zu erziehen. Also nicht den „Erstbesten“ nehmen, sondern den, der bei einem bleiben will, während die anderen sich irgendwann zurückziehen. Um diesen Welpen herauszufinden, muss man sich mindestens eine halbe Stunde zwischen die muntere kleine Bande setzen.

Kopie von Beardie Urtyp Lieber keinen Beardie kaufen als einen überzüchteten Hund mit langem, üppigem Fell und womöglich allerlei „Macken“. Das erspart dem Welpen-Interessenten viel Leid und hilft der Rasse, sich zu erholen. Je mehr solche Hunde abgelehnt werden, desto eher werden die Züchter sich an den Wünschen der Käufer orientieren – damit die Züchter-Geldbörse gefüllt bleibt. Dies ist allerdings für die Züchter recht schwierig geworden, weil es kaum noch wirklich gute Zuchthunde gibt.

 

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Nicht jeder Bearded Collie kann sich so ruhig mit „Intelligenzspielzeug“ beschäftigen.

 

Kopie von Beardie Urtyp In den Tierheimen gibt es oft hübsche erwachsene Beardie-Mischlinge, die den sanften Charakter des Bearded Collies mitbringen. Sie sind häufig genetisch gesünder als die reinrassigen Beardies aus engen Linienzuchten und haben fast immer kürzeres, pflegeleichteres Fell. Wenn sie als Abgabehunde geschoren sind, sollte man sich nicht abschrecken lassen; denn Tierheim-Mitarbeiter haben wenig Zeit, sich um verwahrlostes Fell zu kümmern, das mit etwas Mühe noch zu retten gewesen wäre.

 

Kopie von Beardie Urtyp Oder man findet sogar einen Mischlingswelpen.

 

 

 

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Gibt es eine Züchterliste?