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Vor dem Kauf bitte bedenken

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Auf der Seite der Bearded Collies

 

 

 

 

 

 

 

 

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Er sieht so nett und lieb aus – und das ist er auch.

Ob ein Hund zum zukünftigen Besitzer passt,

entscheidet jedoch in erster Linie die Veranlagung des Vierbeiners, nicht sein Aussehen.

Außerdem kommt es auf die Lebensumstände des zukünftigen Besitzers an.

Warum?

Weil nicht nur der Mensch mit dem Hund glücklich werden soll,

sondern auch der Hund mit seiner Familie.

 

 

BC blau.jpg  Ein bisschen Rassekunde und was sich im Alltag daraus ergibt

Ein Bearded Collie ist ein Hütehund.

Er wurde dazu gezüchtet,

*      in Eigenverantwortung Schafe und Rinder zu hüten

*      Vieh zum Markt zu treiben (von Schottland bis London)

*      und sie notfalls gegen zwei- und vierbeinige Räuber zu verteidigen.

 

Der Besitzer eines solchen Hundes hat es also zu tun mit:

*      Hütetrieb

*      Treibtrieb

*      Verteidigungsbereitschaft (in Maßen)

*      Intelligenz

*      einem bewegungsfreudigen, freiheitsliebenden Naturburschen.

Dieses Erbe steckt der Rasse noch in den Genen,

je nach Zuchtrichtung mehr oder weniger.

Wenn ein Bearded Collie dieses Verhalten zeigt, dann gehört das zu ihm.

Man darf ihn deshalb nicht als „Problemhund“ einstufen.

 

Welpe mit Ball

Ob Schaf oder Ball – Hauptsache: einfangen!

 

BC grün.jpg Im Alltag zeigt sich das so:

 

Vorbeugen ist besser als heilen.

Goethe

___________________________________

 

 

 

Welpe vom alten Schlag

 

 

Urtyp

Der Bearded Collie hütet seine Familie - oder Jogger, flüchtende Hasen usw., die in seinem Hirn „Muss ich einfangen!“ auslösen. Hormone bewirken: „Einfangen macht Spaß!“ Das kann bei Freilauf gefährlich werden, vor allem wenn er Fahrzeuge „hüten“ (umkreisen!) will – ein großes Thema bei der Rasse.

Der Beardie hält die Familie liebevoll zusammen. Er will immer in der Nähe seiner Menschen sein. Er leidet, wenn jemand fortgeht (bei ständigem Kommen und Gehen in der Familie fühlt er sich nicht wohl!), und er umkreist seine „Schäfchen“ beim Spaziergang.

Den ihm anvertrauten Kindern zeigt er auch schon mal auf sanfte, aber nachdrückliche Art, wo’s lang geht – so, wie er es mit aus der Reihe tanzenden Schafen machen würde. Er ist dabei sehr fürsorglich, liebevoll und geduldig, sofern er aus einer guten Zucht stammt und weder geräuschempfindlich noch nervös oder gar aggressiv ist (Vorsicht bei überzüchteten Beardies – das sind die meisten!).

Urtyp

Geht einem Bearded Collie etwas nicht schnell genug, kommt der Treibhund in ihm durch: Er bellt nachdrücklich, springt herum und stupst oder springt die Menschen an, z. B. beim Anleinen vor dem Spaziergang. Bei überzüchteten Beardies wird daraus so manches Mal Hyperaktivität, oft verbunden mit allzu viel „Bellfreude“ und mangelnder Konzentration beim Training. Bei solch einem Verhalten braucht er eine klare Ansage und Konsequenz seitens seines Besitzers.

Urtyp

Wenn es darauf ankommt, kann aus dem sanften Beardie durchaus ein zuverlässiger Beschützer werden, z. B. nachts im Park; denn früher kamen vor allem nachts die Räuber in Menschen- oder Raubtiergestalt. Das „steckt noch drin“ im Hund – und ein ordentlicher Beardie geht für seine Menschen durchs Feuer.

Die Bearded Collies aus den Modelinien ziehen allerdings bei Gefahr (oder was sie dafür halten) meist die Flucht vor und zittern oft mehr als ihre Besitzer. Es sollte also heutzutage niemand auf die Idee kommen, einen überzüchteten Bearded Collie als Herdenschutzhund an Schafen einzusetzen, um Wölfe fernzuhalten oder gar abzuwehren (bei dem pflegeintensiven Fell ist das eh nicht angebracht). Robuste, nicht überzüchtete Beardies, die noch einen Teil Arbeitshundeblut mitbringen, könnten das wohl noch, brauchen aber den Kontakt zum Menschen und wären viel lieber bei einer Familie.

Schutzhund-„Sport“ lehnen wir kategorisch ab. Antrainierte Aggression verdirbt jeden Hund (erst recht einen feinfühligen Bearded Collie), macht ihn gefährlich und schadet seiner Gesundheit (Stress/Immunsystem). Gewaltlosigkeit ist oberstes Gebot!

Urtyp

Die Klugheit eines ordentlichen Bearded Collies sollte man niemals unterschätzen. Manches Mal kann er eine Situation besser einschätzen als seine Menschen – oder er setzt andere Prioritäten. Er handelt dann so selbstständig wie seine Vorfahren an der Herde (die Schäfer ließen die Hunde mit den Schafen und Rindern allein) und kann sich durchaus den Anweisungen der Zweibeiner widersetzen.

 

 

Eigene Pläne

Ein Beardie war dafür bekannt, dass er im Agility-Parcours immer wieder für Gelächter sorgte, zum Beispiel wenn er auf der A-Wand lieber oben blieb und sich in aller Ruhe umsah oder wenn er aus dem Parcours lief, um einen Hundefreund unter den Zuschauern zu begrüßen.

Die Besitzer dieses Hundes waren sehr erfahren, selbst Ausbilder. An mangelnder Erziehung/Konsequenz hat das nicht gelegen. Es war einfach „typisch Beardie“.

 

Wer Bearded Collies und ihren Eigensinn kennt,

lacht einfach mit.

 

 

Bei den überzüchteten Beardies scheint die Intelligenz mehr und mehr auf der Strecke zu bleiben – ein nicht zu unterschätzender Grund, lieber einen Beardie zu suchen, der dem alten Typ so nahe wie möglich kommt. Nur ein kluger Hund lässt sich gut ausbilden.

Urtyp

Einem Naturburschen muss man Natur bieten. Er möchte immer wieder hinaus ins Freie. Er braucht viel Bewegung, will rennen und toben, täglich ohne Leine. Das bedeutet: Der Besitzer muss ungefährliche Freilaufgebiete suchen, fernab von Straßen. Man darf den Hund nicht den ganzen Tag in der Wohnung halten. Für ein Leben im Hochhaus ist der Beardie völlig ungeeignet – es sei denn, man bietet ihm mehrmals täglich viel Auslauf, etwa am Rand einer Großstadt. Er ist viel lieber im Garten als im Haus – aber immer mit der Möglichkeit, zu seiner geliebten Familie zurückzukehren. Man darf ihn nie in einen Zwinger sperren oder die Tür hinter ihm verschließen, so dass er nicht mehr ins Haus zurück könnte (am besten eine Hundeklappe in die Tür zum Garten einbauen).

Sein Freiheitsdrang erfordert einen hohen Gartenzaun mit buddelsicherem Abschluss (eingegrabener Kaninchendraht oder senkrecht in den Boden eingelassene Betonplatten) – zu seinem Schutz. Ein streunender Hund kann schnell zum Verkehrsopfer werden. Oder er wird gar in Feld und Wald von einem Jäger erschossen.

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ein kerniger Junghund

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Ein eigener Garten ist fast ein Muss für einen Beardie.

Wenn dann noch ein Spielpartner zum Herumtollen da wäre, das wäre das Größte!

 

 

Um den Verstand bringen

kann einen Beardie schon eine Alltagssituation wie diese:

 

Aufbruch zum Spaziergang. Herrchen sucht noch mal schnell die Toilette auf. Frauchen geht zum Gäste-WC. Der Beardie ist hin- und hergerissen, rennt von einem zum anderen, bellt „seine Herde“ zusammen.

Die Aufregung kann so stark sein, dass der Hund vor lauter Stress Durchfall bekommt und sich vor der Haustür sofort erleichtern muss.

 

Für so etwas muss man Verständnis haben.

Schimpfen – „Sei ruhig!“ – wäre sinnlos.

Abhilfe:

selbst ruhig bleiben und sich nicht rühren, bis der Hund sich beruhigt hat. Dann erst anleinen.

Wenn man dem Hund beibringt, sich draußen vor der Haustür zu setzen, bis die Tür abgeschlossen und der Schlüssel verstaut ist, wird er nicht gleich losstürmen.

 

 

 

überlegen und weise

Ein etwas älterer Beardie - etwa ab 7 Jahren -

strahlt Ruhe, Weisheit und Überlegenheit aus.

Er will verstanden werden.

 

 

Gut zu wissen:

 

 

 

Die wenigsten Bearded Collies

entsprechen heutzutage dem Rassestandard –

auch nicht im VDH

(Club für Britische Hütehunde und BCCD)

und auch nicht im Ausland.

 

 

BC gelb.jpg  Einfühlsame Erziehung

Ehe man sich für einen Bearded Collie entscheidet, muss man unbedingt wissen:

Dieser feinfühlige Hund braucht eine

*      sehr konsequente, aber auch sehr liebevolle, einfühlsame Erziehung,

*      unter allen Umständen ohne jegliche Härte; denn sonst wird er stur – zu Recht.

*      Befehle sind fehl am Platz. Man muss nicht ständig den Chef rauskehren. Dieser Hund will ein Freund sein und sich auf seine Menschen verlassen können.

*      Er will verstehen, warum er etwas tun oder lassen soll.

Er möchte seinem Besitzer alles recht machen und arbeitet freudig mit.

*      Andererseits hat der Beardie durchaus einen Dickkopf und sieht z. B. gar nicht ein, dass er eine Anweisung fünfmal nacheinander ausführen soll, obwohl er doch längst alles richtig gemacht hat. Er macht dann einfach nicht mehr mit. Solch ein Verhalten gefällt vor allem so manchem Hundesportler nicht.

„Irgendwie menschlich“, nennen Beardie-Freunde das Verhalten solch eines Hundes.

Wenn man gern Kommandos gibt und  „Kadavergehorsam“ erwartet (auch bei Obedience, wo der Hund zur Marionette wird), sollte man eine andere Rasse wählen – oder besser ganz auf einen Hund verzichten ...

 

Beardies in action

Lebensfreude pur

Nur bei rassegerechter Haltung wird ein Beardie glücklich!

 

Wer nach reiflicher Überlegung Ja zum Beardie sagen kann,

findet auf den folgenden Seiten Hilfe, seinen Wunschwelpen zu bekommen –

so weit das bei der starken Überzüchtung dieser Rasse heute überhaupt noch möglich ist.

Ob man wirklich Ja sagen kann, zeigt unser Test.

 

 

 

Schnell „kuriert“

Eine Frau wollte sich einen Bearded Collie anschaffen – so einen, wie ihre Freundin hatte. Die Freundin sagte: „Komm, ich zeig dir mal, wie die heute aussehen!“ Zusammen besuchten sie eine Hundeausstellung.

Beim Anblick der Beardies mit üppigem, überlangem Fell hieß es dann ganz schnell: „Das ist wohl doch nichts für mich.“

 

Der Bearded Collie ist zum überzüchteten Modehund geworden.

Echte, standardgemäße Beardies – die man heute „vom alten Typ“ nennt – sind sehr rar geworden.

 

Vor allem über die Probleme mit

- überlangem, üppigem Fell

- Wesensschwäche (Ängstlichkeit, Aggression)

- Körperbaumängeln

- Erbkrankheiten

- Intelligenzverlust

muss man sich vor der Anschaffung klar sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Achtung!