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Tierarzt-Geschichten

 

„Geh zum Tierarzt, und du kannst was erleben!“ und Ähnliches hören wir.

Sicher tun viele Tierärzte ihr Bestes.

Manche haben eine Berufsauffassung, über die man nur staunen kann –

im negativen oder auch mal im positiven Sinn.

Ein paar Geschichten, die wir erlebt haben:

 

Hilfe verweigert

Im Park schwammen Enten auf einem See. Einer Ente ging es sichtlich schlecht. Die Tierärztin, die neben dem Park ihre Praxis hatte, wurde gebeten, sich um die Ente zu kümmern. Sie weigerte sich.

 

Die Rechnung ohne die Kundschaft gemacht

Eine junge Tierärztin eröffnete ihre schicke Praxis. Bald sprach sich herum, dass man lieber nicht zu ihr gehen sollte: „Die operiert gern, das wird teuer! Sie muss wohl ihre Praxiseinrichtung noch abbezahlen!“

 

Fachgebiet

Eine Tierärztin warb im Internet damit, auch Naturheilverfahren anzubieten. Versuchsweise fuhr eine Hundebesitzerin zu ihr. Als die Diagnose gestellt war, meinte die Hundebesitzerin, da müsse doch auch ein bestimmtes Schüßler-Salz helfen. Es stellte sich heraus, dass die Tierärztin davon keine Ahnung hatte. Ihre Antwort: „Das ist nicht mein Fachgebiet.“ Später stand auf der Website nur noch: Akupunktur.

 

Sonntags nie

Ein alter Tierarzt wurde am Sonntag gebraucht. Ganz selbstverständlich versorgte er den Hund. Als die Besitzer nach den Kosten fragten, lächelte er: „Sonntags nie.“ Das hatte vermutlich religiöse Gründe, ein andermal wollte er auch an Weihnachten kein Honorar.

Dieser Tierarzt war ohne technische Geräte ein fantastischer Diagnostiker, der jedes Mal recht hatte, auch wenn man hin und wieder gezweifelt und bei einem besser ausgestatteten Tierarzt eine zweite Meinung eingeholt hatte.

 

Wie Bonbons

Für einen Hund mit einem Fellproblem reichte eine Tierarzthelferin eine Packung Schilddrüsentabletten aus dem Schrank, als seien es Bonbons. Keine Untersuchung des Hundes auf Krankheiten, die lt. Beipackzettel eine Medikation gefährlich machen, und auch keine Dosierungsempfehlung. Die Hundebesitzerin lehnte ab, weil sie von dem Medikament gehört hatte und kein Risiko eingehen wollte. Sie bat, es zunächst „mit homöopathischen Mitteln“ versuchen zu dürfen. Der Tierarzt stimmte zu, empfahl jedoch kein Mittel, obwohl er mit einer homöopathischen Zusatzausbildung geworben hatte.

Homöopathie wird inzwischen oft anerkannt, weniger etabliert sind Bach-Blüten und Schüßler-Salze. Hätte die Hundebesitzerin gesagt, dass sie es damit versuchen wollte, hätte sie nicht so leicht eine Zustimmung bekommen. Das Fellproblem ließ sich mit Mitteln beheben, die der Schilddrüse zugeordnet werden.

 

Chaos

Weil der Tierarzt im Urlaub war, fuhr ein Hundebesitzer in einen anderen Ort. Die dortige Kleintierpraxis befand sich in einer Garage, es herrschte ein unübersichtliches Chaos auf engstem Raum. Weil der Tierarzt nicht sagen konnte, was die Laboruntersuchung kosten würde, wollte er eine Rechnung schicken. Auf einen Anruf wegen des Laborergebnisses wartete der Hundebesitzer vergeblich. Auch eine Rechnung kam nie. Vermutlich sind die Unterlagen im Chaos verschwunden.

 

Papi muss helfen

Eine Tierärztin übernahm die Praxis ihres Vaters. Man hörte, dass ihre Helferin kompetenter sei als die Ärztin. Einmal rief die Tierärztin sogar ihren Vater zu Hilfe, als bei einem Hund lediglich die Analdrüsen ausgedrückt werden sollten. Man nannte sie die „Papi-Ärztin“.

 

Rücksichtsvoll

Ein Tierarzt musste einem Ehepaar sagen, dass es für den alten Hund keine Hoffnung mehr gab. Bevor er zur erlösenden Spritze griff, verließ er den Behandlungsraum, um den Besitzern ein paar Minuten Zeit zum Abschiednehmen zu geben – obwohl das Wartezimmer voller Patienten war.

 

Übertherapiert

Ein Hund hatte Verdauungsprobleme. Die Besitzerin fuhr mit ihm von einer Tierklinik zur nächsten. Trotz lebenslanger intensiver Versorgung und zahlreicher Medikamente wurde der Hund nicht alt. Eine Freundin der betroffenen Familie meinte: „Bei mir wäre der Hund nicht so krank gewesen.“

 

Nebenwirkungen

Ein junger Hund wollte sein Welpenfutter nicht fressen. Die Züchterin riet, ihn hungern zu lassen, denn: „Bei vollem Napf ist noch kein Hund verhungert!“ Schließlich wurde doch ein Tierarzt um Hilfe gebeten. Es soll sich um ein angeborenes Nierenproblem gehandelt haben, rassetypisch; die proteinreiche Welpenkost hatte der Kleine instinktiv abgelehnt. Wöchentlich wurden Urinproben getestet und zentrifugiert. Das Spezialfutter vom Tierarzt mochte der junge Hund nicht, verschiedene Sorten mussten ausprobiert werden. Innerhalb eines halben Jahres ließ die Besitzerin mehr Geld beim Tierarzt, als der Welpe gekostet hatte. Dann wurden durch die vielen Medikamente auch noch die Leberwerte des Hundes schlecht. Der Tierarzt sprach von einer Lebenserwartung von höchstens drei Jahren.

Die Besitzerin entschloss sich, dem jungen Hund keine weiteren Medikamente zuzumuten. Mit Unterstützung von Naturheilmitteln stabilisierte sich der Patient, bald vertrug er sogar normale Kost. Er wurde ohne Medikamente 14 ½ Jahre alt.

 

Sorgfalt oder ruck, zuck

Ein Rüde musste aus medizinischen Gründen kastriert werden. Dem Tierarzt fiel das sehr schwer, denn er kannte die möglichen Folgen. Als der zweite Hund desselben Besitzers einen Hodentumor bekam, nahm sich der Tierarzt viel Zeit, den zweiten Hoden zu erhalten – Teilkastration, um die Folgen so gering wie möglich zu halten.

Etwas später wurde der Hund im Urlaub krank und musste einem fremden Tierarzt vorgestellt werden. Dieser schüttelte über „solch einen Aufwand“ den Kopf: „Da gibt’s nur ruck, zuck ab!“

Manche Tierärzte kastrieren nach wie vor ohne Bedenken, obwohl das Tierschutzgesetz das Amputieren von Körperteilen ohne medizinische Indikation verbietet.

 

Notdienst

Einem Hund ging es in der Nacht sehr schlecht. Der Tiearzt, zu dem man jahrelang vertrauensvoll gefahren war, hatte Hausbesuche und nächtliche Einsätze zugesichert; auch deshalb war er damals ausgewählt worden. In dieser Nacht war per Telefonumleitung nur sein Kollege in einer Zweitpraxis zu erreichen, noch eine halbe Stunde weiter entfernt. Immerhin gab er der Besitzerin des Hundes die Privatnummer ihres Tierarztes; doch dort ging niemand ans Telefon. Verzweifelt wurde die Nummer des tierärztlichen Notdienstes gewählt, dort hörte man nur eine Bandansage. (Später stellte sich heraus, dass die Nummer des tierärztlichen Notdienstes nur am Wochenende erreichbar war, nicht aber in der Nacht zu einem Feiertag in der Woche.) Als endlich ein weiterer Tierarzt gefunden war, der online mit 24-Stunden-Einsatz warb, wimmelte er die Hundebesitzerin ab: „Das hat wohl bis morgen früh Zeit. Rufen Sie mich gegen 9 Uhr noch einmal an, bevor ich meine Runde mache.“ Als letzte Möglichkeit blieb eine weit entfernte Tierklinik, doch der Besitzerin des Patienten war klar, dass ihr Liebling die lange Fahrt dorthin nicht überleben würde. Gegen 8 Uhr am Morgen machte der Hund seinen letzten Atemzug.

Kurz vor 9 Uhr wurde der Tierarzt informiert, weil er vor seiner Runde nicht auf einen Anruf warten sollte und weil die Besitzerin des verstorbenen Hundes ihm klarmachen wollte, was wegen seiner Ablehnung geschehen war. Gefühlloser Kommentar des Tierarztes: „Wenn es so schlimm war, hätte selbst eine Tierklinik nicht mehr helfen können.“

 

Erstaunt

Ein Bearded Collie humpelte im Urlaub, man brachte ihn in eine Tierklinik. Die Tierärztin wollte den Hund zum Röntgen in Narkose legen. Der Besitzer widersprach, denn der Hund sei ruhig und gehorsam. Nach dem Röntgen versammelte sich das gesamte Klinikpersonal um den braven Patienten. Solch einen Vertreter der Rasse hatte man noch nicht erlebt: „Die, die wir bisher hatten, waren alle ängstlich und schnappig. Die hätten wir ohne Narkose nicht röntgen können.“ Nach der Diagnose (gebrochener kleiner Knochen in der Pfote) verlangte die Tierärztin, den Hund strikt ruhigzuhalten; darum müsse er in der Klinik bleiben. Auch damit war sein Besitzer nicht einverstanden. Er versprach, den Hund sehr zu schonen, den Verband regelmäßig zu wechseln und den Hund bei der Weiterreise einem anderen Tierarzt vorzustellen. Ausnahmsweise bekam er vom Tierärzte-Team die Genehmigung. Die Pfote wurde sehr dick verbunden und heilte gut.

 

 

 

 

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